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25.12.2009 geschrieben von Hans Bulss
 
geboren: 22.08.1821 in Perleberg
gestorben: 12.11.1871 in Tonkithal






Otto Grünewald war der Gründer von Gut Tonkithal (späterer Flugplatz) in Perleberg.

Grünewald führte die Posthalterei seines Vaters Joachim Heinrich Grünewald (1785 – 1857) in Perleberg erfolgreich weiter.

Bei den Posthaltern handelte es sich um Privatleute, die Kutschen und Pferde besaßen und unterhielten und diese nach vertraglichen Vereinbarungen mit der Post zwecks Pferde- und Wagenwechsel zur Verfügung stellten. Die Posthalter waren respektable Persönlichkeiten im Ort und meistens vermögende Leute. Otto Grünewald war mit Auguste Friedericke Elisabeth Oelgard, geboren am 27.04.1831 in Perleberg, verstorben am 27.04.1920 in Perleberg.

Die Familie Grünewald besaß darüber hinaus vor den Toren der Stadt Perleberg Ländereien, die sie durch Zukauf vergrößerten, während sie auf dem Grundstück Poststraße 1 ihr Wohnhaus und die Stallungen für die Pferde hatten. Von hier aus wurden auch die Ländereien in der Nähe des damaligen Schützenhauses bewirtschaftet. Nur eine Scheune und ein sonstiges Wirtschaftsgebäude waren vorhanden.

Erst 1863 baute Otto Grünewald das Wohnhaus auf, im folgenden Jahr einen großen Stall, andere Wirtschaftsgebäude und Tagelöhnerhäuser. So entstand das Gut, das natürlich auch einen Namen haben musste.

Der alte Grünewald war kein Kind von Traurigkeit. Ein gemütliches Kartenspiel bildete seine Erholung. Natürlich wurde im Kreise seiner Freunde auch das Ereignis des Hausbaues erörtert. Man zerbrach sich den Kopf, welchen Namen das neu geschaffene Gut führen sollte. Der Name Tonkithal soll beim L'hombre, einem Kartenspiel, das damals sehr beliebt war, entstanden sein. In Anlehnung an eine Spielfigur "Tonki" wurde Tonkithal vorgeschlagen und begeistert aufgenommen. So nannte Otto Grünewald dann sein Gut "Tonkithal".

Nach dem Tod von Otto Grünewald sen., er stürzte die Kellertreppe in seinem Wohnhaus herunter und starb an den Folgen des Unfalls, bewirtschaftete sein Sohn Otto Grünewald jun. das Gut weiter. Sein Interesse für Ackerbau und Viehzucht war nicht besonders groß, dementsprechend bewirtschaftete er auch das Gut.

Seine Schwester Sophie Elisabeth Auguste Grünewald (1859 – 1931) war verheiratet mit dem Birkholzer Rittergutsbesitzer Albert Ludwig August Bulss (1839 - 1914). Schwager Albert Bulss, Bruder des berühmten Kammersängers Paul Bulss, verkaufte das Rittergut Birkholz und übernahm 1898 Tonkithal. Otto Grünewald jun. zog mit seiner Mutter in die Wittenberger Str. 12 in Perleberg.

Albert Bulss war ein vorzüglicher praktischer Wirtschaftler, so dass er Tonkithal bald empor brachte. Inzwischen mit dem Ehrentitel Königlicher Ökonomierat ausgezeichnet, betätigte er sich in zahlreichen Ehrenämtern des Kreises. Er war u.a. Kreisdeputierter und Vertrauter des damaligen Landrats Traugott von Jagow.

Im Jahr 1912 übernahm dann sein Sohn Hans Albert Bulss (1879 - 1944) das Gut Tonkithal. Hans Bulss war mit Martha Emma Gertrud Otto (1891 - 1955 ) verheiratet. Sie war die Tochter des Rittergutsbesitzers Friedrich Wilhelm Otto in Quitzow. Nach dem Besuch der Schule in Perleberg und Ludwigslust hatte Hans Bulss eine gründlich Ausbildung als Landwirt absolviert und war viele Jahre auf mehreren Gütern in Mecklenburg, Vorpommern, Brandenburg und Posen tätig. 1901 diente er ein Jahr bei den Stendaler Husaren. Im Ersten Weltkrieg, den er vom August 1914 bis Dezember 1918 mitmachte wurde er zum Leutnant der Kavallerie befördert.

Mit Leib und Seele war Hans Bulss Landwirt. Es schmerzte ihn sehr, dass die Novemberrevolution sein bestes Land, "zur Behebung der Wohnungsnot" wie es damals hieß, zu Siedlungszwecken enteignete. Es handelte sich um die Ländereien nordöstlich der Lenzener Chaussee, späteres Siedlungsgebiet zwischen Lenzener Chaussee und Feldstraße. In Erinnerung an die Feldmark wurde später eine Straße Tonkithal genannt.

Aus Aufzeichnungen von Martha Bulss geht hervor, dass am 17. April 1934 Vertreter der Stadt Perleberg die Familie darüber informierten, dass auf dem Gelände von Tonkithal ein Flugplatz gebaut werden soll und erbaten den Verkauf des Gutes. Unter Androhung der Enteignung zwangen die Nationalsozialisten Hans Bulss zum Verkauf von Tonkithal. In der Öffentlichkeit wurde der Verkauf mit der Ansiedlung eines Wirtschaftsunternehmens begründet, in Wirklichkeit ging es um den Bau des Flugplatzes in Vorbereitung des 2. Weltkrieges.

Schon wenige Wochen später wurde Tonkithal verkauft, Hans Bulss kaufte von seinem Schwager Arno Böckelmann das Rittergut Wüsten Buchholz und übernahm am 29.Juni 1934 die Wirtschaft. Die Familie Bulss blieb bis nach Beendigung der Ernte in Tonkithal und siedelte am 19. November 1934 nach Wüsten Buchholz über.

Der Flugplatz wurde bis zum Zusammenbruch des Naziregimes von diesen genutzt, nach 1945 von der sowjetischen Besatzungsmacht bis zu deren Abzug aus Deutschland.

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21.10.2009 geschrieben von alexf683
 
Very nice site!

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12.08.2009 geschrieben von Kerstin Zahariev
 
Lieber Ulrich,

vielen Dank für diesen wunderschönen, erbaulichen Samstag (8.8.), den ich bei dir erleben durfte. Gerne komme ich wieder, mit Kindern und Hund oder ohne, das weiß ich noch nicht.
Du und die anderen und auch dieses wunderschöne Anwesen, ihr habt mich inspiriert und wachsen lassen. Ich würde das gerne wiederholen.


Liebe Grüße, allen Segen und alles Licht der Welt für dich.

Kerstin.

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06.08.2009 geschrieben von alexe211
 
Very nice site!

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04.08.2009 geschrieben von Berit
 
Hallo Ulrich,
tut mir Leid, dass wir uns so spät wieder gemeldet haben. Uns kam so vieles dazwischen. Es wäre dennoch so arg schade um dieses Anwesen, wenn es letztlich nur ein Familienwohnhaus mit überdimensionalem Garten werden würde. :( Aber wir sehen schon, dass es einige Zeit bräuchte, bis die richtigen Leute sich für eine größere Projektidee zusammen gefunden hätten ... Falls sich wieder/weiter was tut, freuen wir uns sehr, von dir zu hören! Sonnige Grüße
Berit

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03.08.2009 geschrieben von Axel aus Daimler-City
 
Ehrlich gesagt ist das Objekt ein gut gelegenes (sehr gut wäre direkt an der Elbe z.B. und mit ÖPNV-Anbindung)
Die Bausubstanz ist nicht die schlechteste. Es gibt allerdings reichlich zu tun.
Möglichkeiten bieten sich viele an, nicht nur im "Gesundheitssektor"
Für eine privatwrtschaftlich ausgerichtete Entwicklung finde ich das Alles viel zu Schade.
Eine Vernetzung mit vorhanden Umweltstrukturen (NABU, BUND, BIO-Bauern, Solare Energieversorgung usw.) halte ich für unerlässlich
Ich sehe die Möglichkeit bei entsprechend gesamt ökologischer Orientierung hier mich einzubringen, weniger allerdings als Geldgeber#
Schönen Gruß
Axel

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13.07.2009 geschrieben von Lena Schemmel
 
Hallo Ulrich,

erst einmal danke für die ehrlichen, sinnvollen Worte.
Wow, ich werde mich melden, irgendwie, bald, genauer.
Bin für Kunst, kÖRPER, universelle Intelligenz; Tänzerin und Musikerin!!!
Bin gespannt, was mir kommen wird.
In Verbundenheit zu Deinem Traum!
Danke, Lena.

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16.06.2009 geschrieben von Waltraud Schottler
 
Hallo Ulrich,

bei gemeinnützigen Projekten könnte man auch gut durch Freiwilligendienste oder den" Bauorden" gute Unterstützung bekommen. Im Internet gibt´s dazu sehr anschauliche Beiträge.

Kannst du dir so etwas in der Richtung vorstellen?

Gruß aus Berlin
Waltraud

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10.06.2009 geschrieben von Winfried Knappe
 
10.6.09
Grüß Dich, Ulrich!

Ich war am Pfingsmontag mit 2 Freunden bei Dir und sah Haus und Möglichkeiten.
Jedoch sehe ich keine für mich z.Z.
Empfehlen würde ich weiterhin mit Fördermitteln dort ein Kindererholungsheim oder Jugendzentrum oder Zeltlager zu errichten. Also nicht auf der alternativen Schiene sondern auf der konventionellen der dortigen Bevölkerung entgegenkommend.
Aber vielleicht bringt Dir noch jemand einen besseren Vorschlag....

In jedem Falle viel Erfolg und good luck.

Mit besten Grüßen von Winfried

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31.05.2009 geschrieben von Berit
 
Hi Ulrich.
Diese Webseite und die Möglichkeiten dieses Orts begeistert mich wirklich - wir sind derzeit auch auf der Visionssuche und ein Ort der inneren Einkehr, der Gesundung und des Lernens steht ganz oben auf der Liste. Aber so ein Projekt wie dies hier erfordert wohl den finanziellen und tatkräftigen Einsatz wirklich vieler Personen. Habe allerdings gerade von einem Projekt gehört, bei dem 12 (!) Personen sich zusammen getan und ein altes Kloster gekauft haben und es jetzt restaurieren. Und es klappt. Vielleicht klappt es auch hier - wir würden jedenfalls gern mal vorbeikommen und die Köpfe mit anderen suchenden Menschen zusammen stecken. ;)
Sonnige Grüße
Berit

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23.05.2009 geschrieben von Winfried Knappe
 
22.5.09

Hallöchen! Habe in der S.&K. die Anzeige gelesen und schaute mal in den Internetauftritt rein.
Super!! Selten so eine klare und übersichtliche und informative Seite gesehen, die alle spontanen Fragen abklärt.
Gern würde ich mal vorbeischauen, ich wohne in Berlin und bin öfter auf Reisen. Ich, 57, habe schon 7 Jahre auf dem Land im Fläming gelebt, ein altes Bauernhaus mit Lehm saniert und Biogarten im Kleinen betrieben.
Inzwischen bin ich seit 18 Monaten in Berlin und lärmgeschädigt.
Weiß aber noch nicht, wann ich kommen kann, jetzt ist erst die kultrelle Landparty im Wendland dran. Melde mich dann nochmal.

Alles Liebe und Erfolg wünscht Winfried

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08.04.2009 geschrieben von Evelyn
 
Nun bin ich Ihnen schon zweimal begegnet (Wini Böwe in Drenkow und vor ein paar Tagen in Perleberg...)und habe festgestellt, daß es die "Wüstenrose" gibt oder auch nicht, denn es gibt keinen Newsletter (seltsame Formulierung) mehr-gerade jetzt, wo ichs entdeckt habe und es mich interessiert... Ist das Klima in der Prignitz für die "Wüstenrose" zu schwierig?
Ich bin ja erst Anfang März diesen Jahres von Berlin in die Prignitz und gekommen und fühle mich wie so oft einfach heimatlos. Heimat ist eben nicht, wo man sich wohl fühlt oder doch? Sie kommen, glaube ich, aus Bayern und scheinen doch hier angekommen zu sein. Die Bilder von Wüsten Buchholz sind sehr reizvoll und bei Gelegenheit würde ich gern vorbeischauen.
Liebe Grüße aus Muggerkuhl (kennt meistens kein Mensch-ist am Fuße der Ruhner "Berge" gelegen)
-ich bin die Frau, die im Februar in Legde eine wunderbare Esalen-Massage erhielt-

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03.03.2009 geschrieben von FoelfClella
 
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__$$$$$$___________________$$$$$$$ I LOVE YOU !!!!!!!!!

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26.01.2009 geschrieben von Sven
 
Hallo!
Was ist los, hier kommt ja nichts Neues dazu?!
Ist Eure Visionsblase geplatzt?

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20.08.2008 geschrieben von Lukkibessoni
 
Hi
I love google and Yahoo!
:)
Bye

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13.08.2008 geschrieben von Andreas Peters
 
Sehr schöne Seite!

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30.07.2008 geschrieben von esalen fan
 
Eine wunderschöne Seite mit einer wundertollen Idee! Bin sehr gespannt wie es weitergeht und freue mich auf zukünftige Seminarangebote......ich werde häufiger mal vorbeischauen.

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05.04.2008 geschrieben von Wolfgang
 
Hallo Lorén, hallo Uli, hallo Kaleb!

Ich wünsche Euch die wärmende Kraft der Sonne - auch und gerade weil sie sich im Moment etwas bedeckt hält. Die Bilder auf Eurer Internetseite machen wirklich Lust, Euch zu besuchen. Ich hoffe, daß es sich bald verwirklichen wird ...

Wolfgang

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02.04.2008 geschrieben von Mariam-Arpita
 
Hi meine liebe Loren..!!
Lang ists her..
Ich wohn nach meinem langen Spanienaufenthalt in München und schicke Dir eine Sonnengruss aus dem süden!
Viel Glück und liebe Menschen für Euer Projekt!
Alles Liebe,Mariam

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25.03.2008 geschrieben von marija
 
liebe lorén, lieber ulrich,
habe soeben die wüstenrose entdeckt. tolle internet präsenz! bravo!

war richtig schön bei euch zu ostern - sooo viele dorfleute um das feuer herum! beeindruckend! und die leckere suppe! und das apostel-frühstück im wintergarten. und, und, und... lauschig, besinnlich, kontemplativ! weiter so!

euch alles gute
marija

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24.03.2008 geschrieben von Sven
 
Hallo!

Das Osterfeuer war ganz nett.
Schade, dass die Einladung im Dorf nicht so richtig angenommen wurde.
Sicher spielte das kalte Wetter dabei eine große Rolle.
Mir hat es jedenfalls gefallen.
Also, bis.

Schöne Grüße.





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18.03.2008 geschrieben von Kaleb
 
Eine schöne Seite habt Ihr da!!!

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11.03.2008 geschrieben von Bettina Grahner
 
Hallo Ihr Beiden,
die Website sieht wirklich sehr seeeehr schön aus :-)
Wir kommen sicher mal zum Sommer-Cafe!
Ganz liebe Grüße
Tina

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11.03.2008 geschrieben von Anja
 
hallo ihr beiden,
das sieht ja wirklich richtig nett aus!
bei sonnenschein im sommercafe ein stück kuchen... ich glaube wir kommen mal vorbei :-)

lg anja

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11.03.2008 geschrieben von Elisabeth Grahner
 
Hallo ihr beiden,
euere homepage "Wüstenrose" mit ihren vielen links ist wunderschön und ansprechend.
Wir wünschen euch nun als Erfolg für euere Mühen und Anstrengungen viele nette Gäste, auch wenn diese zunächst vielleicht in Zelten übernachten müssen.
Liebe Grüße!
Dietrich und Elisabeth bzw. Deine Eltern

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09.03.2008 geschrieben von Andreas Peters
 
So, dann wollen wir das Gästebuch mal ausprobieren.
Und ausserdem soll ja auch was drinstehen.
Spätere Löschung nicht ausgeschlossen:-)

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